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Aromatherapie

Bereits im alten Ägypten wurden Duft Öle, die für kosmetische und medizinische Zwecke aus Blüten und anderen Pflanzenteilen gewonnen wurden, auch für rituelle Zwecke verwendet. Weltweit kommen Duftöle und Räucherungen auch heute noch zum Einsatz. Weihrauch spielt zum Beispiel in der traditionellen afrikanischen Medizin schon lange eine wichtige Rolle, im Christentum fand er seine Verwendung im kultischen Bereich und noch heute ist Weihrauch wegen seiner reinigenden Wirkung sehr beliebt.

Die moderne Aromatherapie

René-Maurice Gattefossé, ein französischer Chemiker, entdeckte zu Beginn des 20. Jahrhunderts zufällig die heilende Wirkung von Lavendelöl und begann die Kraft der ätherischen Öle wissenschaftlich zu erforschen. Er gilt als Begründer der modernen Aromatherapie.

Die Wirkweisen ätherischer Duft Öle sind sehr unterschiedlich, sie reichen von antiseptischer über anregender bis zu beruhigender Wirkung. Der Schlüssel dazu liegt in unserem Gehirn, denn unser Geruchssinn ist unmittelbar mit dem Teil unseres Gehirns verbunden, der für Stimmungen und Erinnerungen zuständig ist. Aktuelle Studien zeigen, wie sehr unsere Einstellung einen Genesungsprozess beeinflussen kann.
Ätherische Öle regen unsere Sinne auf direktem Weg an und können so Einfluss auf unseren Körper und unsere Organe nehmen.

Wirkweise der Öle (Auswahl):
• Eukalyptus und Zitrone – belebende Wirkung
• Pfefferminzöl – steigert die Konzentrationsfähigkeit
• Lavendel – beruhigende Wirkung
• Jasmin- oder Orangenöl – Stimmungsaufheller
• Myrrhe – desinfizierende Wirkung
• etc.

Es gibt rund 400 ätherische Öle mit den unterschiedlichsten Wirkungsweisen. Auch die Anwendung und Darreichungsform kann variieren.

Die Duft Öle können in Form von Massagen auf die Haut aufgetragen oder inhaliert werden, als Badezusätze und stark verdünnt kommen sie sogar innerlich zur Anwendung. Nicht fachgemäße Handhabung kann zu Allergien und sogar Verätzungen führen. Richtig angewendet ist die Behandlung mit ätherischen Ölen eine sanfte und angenehme Methode, um das Wohlbefinden zu steigern und die Selbstheilungskräfte zu aktivieren.
Achtung! Ätherische Öle dürfen nicht unverdünnt eingenommen werden. Schwangere, Kleinkinder und Allergiker sollten nur nach umfassender Beratung und nur unter fachkundiger Begleitung eine Aromatherapie beginnen.
Qualität und Reinheit sind für die Wirksamkeit ätherischer Öle entscheidend. Unsere Apotheke hält ein ausgewähltes Sortiment an hochwertigen, natürlichen ätherischen Ölen für Sie bereit.

Wir bieten Ihnen eine umfassende Therapieberatung von unseren zertifizierten Aromatherapeuten.

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Homöopathie

Der Homöopathie zugrunde liegt das System eines gesunden Körpers im Gleichgewicht. Im erkrankten Körper ist diese Balance gestört. Die Homöopathie gilt als Reiz- und Regulationstherapie, soll also den Körper dieses Gleichgewicht aus eigener Kraft wiederherstellen lassen. Der Name „Homöopathie“ setzt sich aus den griechischen Wörtern „homoios“ (ähnlich) und „pathos“ (Leiden) zusammen – heißt also „ähnliches Leiden“. Das Prinzip besteht also aus der Annahme „Ähnliches möge durch Ähnliches geheilt werden“.

Es befinden sich bereits zahlreiche homöopathische Komplexmittel auf dem Markt.

Wir beraten Sie gerne über den Einsatz der „Apotheke Natur“ und informieren Sie über Therapieformen.

Um Ihnen Wartezeiten zu ersparen, vereinbaren Sie Ihren persönlichen Beratungstermin:
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Wir führen die wichtigsten und besten homöopathischen Produkte!

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Darmgesundheitsberatung

Die moderne Wissenschaft bestätigt es: Grundbedingung für die Gesunderhaltung von Körper und Geist ist eine intakte Verdauung. Der Darm produziert 80 Prozent unserer Immunzellen zur Abwehr von Krankheiten. Selbst für die Gehirnleistung ist die Verdauung von Bedeutung. Wenn der Darm nicht funktioniert, können Sehschwierigkeiten, Konzentrationsprobleme und ständige Müdigkeit die Folge sein.

Unser Darm spielt für unsere Gesundheit eine zentrale Rolle. Schon in der Antike erkannte man, dass eine „schlechte Verdauung“ die Wurzel vieler Krankheiten ist. Ein kranker Darm, der meist eine gestörte Darmflora aufweist, kann wichtige Nährstoffe aus der Nahrung nicht aufnehmen. Dadurch fehlen dem Organismus auch nach Aufnahme gesunder Nahrung wichtige Vitalstoffe, wie etwa Vitamine und Spurenelemente. Die Ernährung und damit auch die Gesundheit unserer Körperzellen hängen von der Funktionstüchtigkeit des Darms ab.

Erste Warnsignale wie Blähungen und Völlegefühl werden von Betroffenen meist als „normal“ abgetan. Die Forschung bestätigt, dass eine der tragenden Säulen körperlicher und geistiger Gesundheit funktionierende Resorptionsmechanismen sind, die eine intakte Verdauung garantieren.

Das ökologische System im Darm ist normalerweise relativ stabil. Allerdings gibt es Faktoren, die rasch zu einem Ungleichgewicht führen können. Hierzu zählen:

  • Medikamente, wie Antibiotika,
  • schlechte Ernährungsgewohnheiten: z.B. können sich einige Mikroorganismen bei adipösen Menschen „explosionsartig“ vermehren,
  • ungünstige Lebensstilfaktoren wie Umweltfaktoren, psychische Belastungen und Stress scheinen sich auf das Gleichgewicht der Darmflora auswirken zu können.

Schauen Sie auf Ihren Darm und lassen Sie sich von uns beraten:

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Beratung zur Raucherentwöhnung

Der erste und wichtigste Schritt, um mit dem Rauchen aufzuhören, ist der feste Entschluss dazu. Ihr Erfolg bei der Raucherentwöhnung hängt vor allem von Ihrem Willen ab. Mittlerweile ist Rauchen aus dem öffentlichen Raum so gut wie verdrängt worden.
Aus gutem Grund: Es verkürzt die Lebenszeit beträchtlich und verursacht eine ganze Reihe von tödlichen Erkrankungen – von Bluthochdruck bis Lungenkrebs.
Wer das Rauchen aufgibt, verbessert hingegen innerhalb weniger Wochen seine Lungenfunktion und senkt das Risiko von Herzerkrankungen innerhalb eines Jahres. Es gibt viele verschiedene Wege, um mit dem Rauchen aufzuhören: Homöopathische Mittel unterstützen den Körper im Kampf gegen die Sucht, auch Akupunktur und sogar Hypnose können helfen. Ein erster Schritt kann das Umsteigen auf sogenannte Nikotinersatzprodukte sein, um die Entzugssymptome abzumildern. Es gibt eine Vielzahl solcher Nikotinersatzmittel. Welche davon das Richtige für Sie sein könnte, finden wir in einem Beratungsgespräch mit Ihnen gemeinsam heraus. Wir beraten Sie kompetent und begleiten Sie auf Ihrem Weg zum Nichtraucher.

Ein paar Tipps helfen Ihnen, die ersten Hürden auf Ihrem Weg zum Nichtraucher zu nehmen:

  • Schreiben Sie sich die Beweggründe, warum Sie mit dem Rauchen aufhören wollen, auf.
  • Stimulieren Sie Ihr Belohnungszentrum: Was bisher nur das Nikotin konnte, soll nun etwas anderes übernehmen – wie ein schöner Parfümduft, ein Stück Schokolade oder einfach Ihr Lieblingslied.
  • Vermeiden Sie Stress: In stressigen Situationen kommt es leichter zu Rückfällen.
  • Notieren Sie sich all die Vorteile, die durch das Nichtrauchen entstehen, wie zum Beispiel ein verbesserter Geruchssinn oder eine schönere Haut.
  • Planen Sie, was Sie mit dem gesparten Geld anfangen wollen – einen Urlaub? Einen Wellness-Besuch?
  • Informieren Sie Ihre Familie, Arbeitskollegen und Freunde über Ihren Entschluss, mit dem Rauchen aufzuhören und bitten Sie um Unterstützung.
  • Werfen Sie alle Zigaretten weg und entfernen Sie die Aschenbecher aus Ihrer Wohnung.
  • Verbannen Sie den Zigarettengeruch aus Ihrer Wohnung z.B. durch Lüften oder Waschen der Gardinen.
  • Halten Sie Kaugummis, Bonbons oder Stifte griffbereit, um Ihre Hände und Ihren Mund zu beschäftigen.

Wagen Sie den ersten Schritt, vereinbaren Sie einen Beratungstermin mit uns!

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Allergikerberatung

Der so genannte „Heuschnupfen“ hat sich in den Industrieländern inzwischen zu einer Volkskrankheit entwickelt. Anders als der Name suggeriert, hat die Erkrankung allerdings nichts mit Heu zu tun. Die Symptome entstehen aufgrund einer allergischen Reaktion auf bestimmte Stoffe.

Allergieauslöser

Die möglichen Auslöser einer Allergie sind vielfältig und reichen von verschiedenen Pollen über Tierhaare zu Hausstaub und Schimmelpilzen. Die Gemeinsamkeit der Stoffe besteht darin, dass die überwiegende Mehrheit prinzipiell für den Organismus völlig unschädlich ist, der Körper sie jedoch als Krankheitserreger einstuft und entsprechend bekämpft.
Da der Heuschnupfen sich mit zunehmender Industrialisierung immer weiter verbreitet hat und in Ländern mit schlechten hygienischen Bedingungen kaum vorkommt, besteht die Vermutung, dass Heuschnupfen möglicherweise durch übertriebene Hygiene verursacht oder zumindest begünstigt wird.

Sehr häufig sind Allergien auf Gräserpollen, welche die Betroffenen den ganzen Sommer begleiten. Rispengräser, Flug- und Glatthafer sowie Knäuelgras stehen hier an der Spitze. Unter den Wildkräutern führen die Pollen von Beifuß, Sauerampfer und Spitzwegerich häufig zu Heuschnupfen. Die Pollen von Blumen sind schwerer und werden nicht kilometerweit durch die Luft getragen.

Doch was genau eine Allergie auslöst und warum einige Menschen schwerer davon betroffen sind als andere, ist für die Forschung nach wie vor ein Rätsel. Fest steht: Auch das Alter schützt nicht vor der Entwicklung einer Allergie. Sogar ältere Menschen können plötzlich eine Allergie entwickeln.

Der Klimawandel verändert auch die Pollen. Die gestiegenen Ozonwerte erhöhen die Unverträglichkeit von Pollen, die Erderwärmung verlängert die Phasen des Pollenflugs. Die Saison beginnt in milden Wintern in Europa bereits Ende Dezember mit der Haselnuss, im Februar schließt sich die Birke an und endet erst im Oktober mit dem Beifuß.
Am verbreitetsten unter den Allergien sind Nahrungsmittel- und Pollenallergien. Dabei entwickelt der Körper plötzlich Antikörper gegen Stoffe, die er zuvor gut vertragen hat. Unser Körper reagiert mit den bekannten Symptomen wie Juckreiz, Ausschlag, triefender Nase, aber auch Durchfall und Erbrechen. Ärzte raten, auch bei den ersten leichten Symptomen rasch einen Arzt aufzusuchen, damit aus einem Heuschnupfen kein chronisches Asthma wird.

Tipps für Allergiker:
Informieren Sie sich rechtzeitig durch einen Pollenflugkalendar (hier sollte der Link zum aktuellen Pollenflugkalender abrufbar sein) über die aktuelle Verbreitung der allergieauslösenden Stoffe. Halten Sie Notfallmedikamente bereit.

Verzichten Sie auf das Rauchen, um Ihre Atemwege nicht zusätzlich zu reizen. Experten empfehlen Allergikern während der Pollensaison mehrmals täglich zu duschen und die Kleidung vor dem Schlafengehen zu wechseln – und sie außerhalb des Zimmers zu deponieren, in dem geschlafen wird.

Neben allergiedämpfenden Mitteln beugt eine Hypersensibilisierung einer allergischen Reaktion vor. Dabei bringt der Arzt den Körper über einen längeren Zeitraum mit leichten Dosen des Allergens in Kontakt, damit er sich langsam daran gewöhnt und nicht mehr darauf reagiert.

Sie sind Allergiker? Wir beraten Sie gerne und stellen Ihnen Ihren individuellen abgestimmten Allergieplan zusammen.

Gönnen Sie sich ein neues Lebensgefühl und vereinbaren Sie einen Termin mit uns.

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Reisevorsoge (Impfempfehlungen)

Erholung ohne böse Überraschung!

Damit Ihr Urlaub zu einem unvergesslichen Erlebnis wird, begleiten wir Sie bei der richtigen Gesundheitsvorsorge – von Impfungen bis zur Reiseapotheke. Auch die exotischsten Orte der Welt sind heute nur einige Flugstunden entfernt und locken mit tropischen Stränden und spannenden Abenteuern. Manchmal stellen aber die hygienischen Gegebenheiten, das Klima und die exotischen Küche eine große Herausforderung an unseren Körper dar.

Wir helfen Ihnen Ihren Urlaub optimal vorzubereiten.
Planen Sie Ihre Reise richtig und nützen Sie unsere kostenlose Reiseberatung.

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Diabetesinformation

Typ 2 Diabetes gehört zu den Krankheiten, die sich gut behandeln lassen. Wir zeigen Ihnen, wie es geht – vom Ernährungsplan bis zum richtigen Blutzuckermessen zu Hause und dem Setzen von Insulinspritzen mit dem Insulinpen.

Wichtig: Die Ernährung
Bei Typ 2 Diabetes produziert die Bauchspeicheldrüse anders als bei Typ 1 genügend des Hormons Insulin – die Zellen nehmen es aber nicht mehr richtig auf. Damit der Blutzuckerspiegel stabil bleibt, sollte die Ernährung vor allem aus Vollkornprodukten bestehen. Die dort enthaltenen Kohlenhydrate lassen sich vom Körper schwerer aufspalten. Anders ist das bei weißem raffinierten Zucker – dieser geht sehr schnell ins Blut über und lässt den Blutzuckerspiegel steigen.

Viele kleine Mahlzeiten sind besser als wenige große. Genügend Flüssigkeit ist bei Diabetes besonders wichtig – trinken Sie also ausreichend, am besten bis zu drei Liter Wasser oder ungesüßten Tee am Tag. Auch Alkohol lässt den Blutzuckerspiegel steigen. Übergewicht ist der Risikofaktor Nummer eins für Diabetes – deshalb hat jede Therapie zunächst das Ziel, das Gewicht zu reduzieren. Ihr Arzt wird Ihnen vermutlich ein Diabetes-Tagebuch empfehlen, mit dem Sie die Entwicklung Ihres Blutzuckerspiegels überwachen können. Auch Bewegung senkt den Blutzucker. Dabei geht es nicht um Hochleistungssport – auch regelmäßiges Spazierengehen hat einen positiven Effekt auf den Blutzuckerspiegel.

Blutzucker richtig messen
Mit den modernen Messgeräten ist Blutzuckermessen kein Problem mehr. Gerne führen wir Ihre Blutzuckermessung durch und erstellen mit Ihnen einen Therapieplan.

Insulin selbst spritzen
Wer an Diabetes leidet und sich mehrmals täglich Insulin spritzen muss, wird ganz von selbst zum Profi. Wir geben Ihnen Tipps für den richtigen Umgang mit Insulin.

Der Insulin-Pen
Der Insulin-Pen zeichnet sich besonders durch seine einfache Handhabung aus: Das Insulin muss nicht mehr aufgezogen werden, Patrone und Nadel werden nach jeder Anwendung ausgetauscht.
Es gibt viele verschiedene Arten von Insulin-Pens, je nach Ihren Bedürfnissen. Viele Diabetiker haben mehrere Insulin-Pens, für jede Art von Insulin eines. Wenn Sie Fragen dazu haben, sprechen Sie uns an – wir beraten Sie gerne!

Lassen Sie sich umfangreich beraten und vereinbaren Sie noch heute einen Termin

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Mutter-Kind Information

Die optimale Versorgung für Mutter und Kind
Neben einer gesunden Lebensweise und regelmäßiger Vorsorge spielt auch die richtige Ernährung eine wichtige Rolle. Gerade in der Schwangerschaft kann der erhöhte Bedarf an bestimmten Vitaminen und Spurenelementen oft nicht durch die normale Ernährung abgedeckt werden. Um die optimale Versorgung mit Vitaminen und Nährstoffen zu gewährleisten und eine Überdosierung zu vermeiden, sollten Sie nur auf Vitamin-Präparate zurückgreifen, die Sie in der Apotheke erhalten. Die meisten Vitaminpräparate speziell abgestimmt auf Schwangere enthalten eine Kombination aus folgenden Vitaminen und Spurenelementen, die für die Entwicklung von Ungeborenen besonders wichtig sind:

Folsäure–Garant für eine gesunde Entwicklung
Folsäure gehört zum Vitamin-B-Komplex und kommt in unserer täglichen Ernährung vor allem in Kartoffeln, Fisch oder Milchprodukten vor. Da Folsäure jedoch sehr hitzeempfindlich ist, wird sie durch Kochen oder falsche Lagerung zerstört. Folsäure ist wichtig für die Blutbildung und das Nervenwachstum, ein vorgeburtlicher Mangel an Folsäure kann vor allem im ersten Schwangerschaftsdrittel zu sogenannten Neuralrohrdefekten, Spina bifida genannt, führen. Experten empfehlen Schwangeren daher, mindestens 0,4 Milligramm Folsäure pro Tag in Tablettenform zu sich zu nehmen.

DHA-wertvolle Omega-3-Fettsäure
DHA steht für Docosahexaensäure und wird vor allem in den Nervenzellen von Gehirn und Netzhaut verwendet. In der Natur kommt es vor allem in Fischöl vor, doch eine Expertenkommission der EU hat vor kurzem festgestellt, dass der Bedarf einer Schwangeren kaum über die Nahrung allein gedeckt werden kann und rät zur Einnahme von Zusatzpräparaten. Sie werden meist extra in kleinen Kapseln eingenommen.

Wichtige Helfer beim Wachstum: Vitamine
Auch die Vitamine B1, B2 und B6 spielen eine wichtige Rolle für das Zellwachstum und die Entwicklung des Nervensystems, deshalb ist eine zusätzliche Versorgung mit ihnen besonders wichtig.
Sie sind vor allem in Nüssen, Milchprodukten und Fisch enthalten. Möglicherweise ist der plötzliche Vitamin B6–Mangel zu Beginn der Schwangerschaft ein Auslöser für die Morgenübelkeit.

Vitamin C gehört wie die B-Vitamine zu den wasserlöslichen Vitaminen und kann vom Körper nur schlecht gespeichert werden. Es schützt die Zellbestandteile vor sogenannten freien Radikalen und ein Mangel kann zu einem frühzeitigen Blasensprung führen.

Vitamin D wird unter dem Einfluss von UV-Licht vom Körper selbst hergestellt und ist wichtig für den Kalzium-Haushalt. Ist dieser gestört, kann dies Folgen für den Knochenbau haben. Besonders im letzten Drittel der Schwangerschaft, wenn das Ungeborene vermehrt Kalzium in seinen Knochen anlagert, kommt der ausreichenden Versorgung mit Kalzium eine besondere Bedeutung zu.

Vitamin A wird für die Entwicklung der Sehkraft benötigt, kann jedoch bei einem Überschuss zu Missbildungen beim Ungeborenen führen, daher sollte während der Schwangerschaft auf Lebensmittel verzichtet werden, die viel Vitamin A enthalten, zum Beispiel Leber oder algenhaltiges Sushi. Auch bei Vitaminpräparaten, die nicht speziell auf die Bedürfnisse von Schwangeren zugeschnitten sind, ist Vorsicht angeraten.

Endspurt: Das letzte Drittel der Schwangerschaft
In den letzten Wochen der Schwangerschaft sind die wichtigen Körperfunktionen des Babys ausgereift, sein kleiner Organismus konzentriert sich nun ganz auf das Wachstum. Die größere Blutmenge im Körper der Mutter erfordert eine höhere Versorgung mit dem Spurenelement Eisen. Da die meisten Frauen bereits vor der Schwangerschaft unter Eisenmangel leiden, verstärkt sich dieser in der Schwangerschaft und ist durch die Ernährung nur schwer auszugleichen.
Magnesium verhindert am Ende der Schwangerschaft, dass es zu Krämpfen und vorzeitigen Wehen kommt.

Medikamente in der Schwangerschaft
Während einer Schwangerschaft verändert sich vieles – auch der Umgang mit Medikamenten. Generell gilt es bei jedem Medikament, auch bei rezeptfreien, den Nutzen sorgfältig gegen die Risiken abzuwägen und im Zweifelsfall auf das Medikament zu verzichten. Je weniger Medikamente, auch rezeptfreie, Sie einnehmen, umso geringer ist das Risiko für Ihr Kind. Ausnahmen sind natürlich Krankheiten, die die Einnahme von Medikamenten unumgänglich machen – diese Entscheidung sollte aber in jedem Fall ein Arzt treffen und mit einem Apotheker besprochen werden. Sprechen Sie in jedem Fall vor der Einnahme aller Medikamente mit einem Arzt oder Apotheker.

Auch sogenannte „natürliche“ Mittel sind mit Vorsicht zu genießen – oft enthalten sie nämlich zum Beispiel für Ungeborene schädlichen Alkohol. Die Bezeichnung „natürlich“ bedeutet außerdem nicht „weniger wirksam“. So kommen auch in der Natur Stoffe vor, die je nach Dosis fruchtschädigend wirken können. Halten Sie also auch vor der Einnahme beliebter Hausmittel, die Sie vor der Schwangerschaft bedenkenlos eingenommen haben, Rücksprache mit Ihrem Arzt oder Apotheker.

Schwangerschaft erfordert spezielle Körperpflege
Während einer Schwangerschaft wird für den Körper jeder Tag zum Hochleistungssport. Gelenke, Muskeln und auch die Haut werden einer besonderen Belastung unterzogen. Grund genug, sich besonders zu verwöhnen. In Ihrer Apotheke erhalten Sie wertvolle Hautpflegeöle, um Dehnungsstreifen zu verhindern, und vieles mehr, die Ihnen diese besondere Zeit zusätzlich versüßen.

Die Zeit danach

Mit der Geburt Ihres Kindes fallen neue Herausforderungen an – wir unterstützen Sie in den aufregenden ersten Wochen. Wir haben ein breites Sortiment, das jungen Müttern die ersten Schritte erleichtert:

  • Verleih von elektrischen Milchpumpen: zum  Abpumpen von Muttermilch
  • Verleih von Babywaagen
  • Beratung zur Bestückung Ihrer Baby-Notfall-Apotheke (Fieberzäpfchen, Helfer für die ersten Zähne, Bauchweh oder empfindlicher Haut, kiefergerechte Schnuller, die der weiblichen Brustwarze nachgeahmt sind, Still-Hütchen zum Einstieg in die Stillzeit)

Wir begleiten und beraten Ihre Familie bei allen Fragen rund um Ihre Gesundheit.

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Wellness & Sport

Dann braucht man eine Sportart, die möglichst viele körperliche Funktionen und motorische Fähigkeiten anspricht – und dabei auch noch schonend ist: z. B. Schwimmen.
Kaum eine andere Sportart tut dem Körper so viel Gutes: Das Herz-Kreislauf-System wird gestärkt, die Durchblutung angeregt, die Muskulatur des gesamten Körpers gekräftigt und die Koordination geschult.

Das sanfte Ausdauertraining verbrennt Kalorien und senkt das Risiko für Diabetes, Arteriosklerose und andere Krankheiten. Gleichzeitig besteht ein sehr geringes Verletzungsrisiko, denn durch das tragende Wasser werden die Gelenke nicht unnötig belastet. Gerade deshalb ist diese Sportart zum Beispiel auch für Personen geeignet, die abnehmen und ihren Körper straffen möchten.
Zum Erlernen der richtigen Technik empfehlen wir einen Schwimmkurs

Trink Dich Fit!
Trinken ist wichtig, das hören Kinder schon von klein auf. Doch wie wichtig eine ausreichende Flüssigkeitsaufnahme tatsächlich ist, wird trotzdem oft vergessen: Wasser ist zum Entgiften und Entschlacken des menschlichen Körpers der entscheidende Faktor. Deshalb sollte man dafür sorgen, dass dem Organismus immer genug davon zur Verfügung steht.

Ein schneller und umfassender Antransport von Energie und Nährstoffen zur Zelle, sowie der Abtransport der Umweltgifte und Abfallprodukte des Stoffwechsels sorgen dafür, dass die Zellen gereinigt werden. Nur so können Zellen neue Nährstoffe aufnehmen.
Trinkkuren haben eine lange Tradition in der Heilkunde. Schon vor mehreren Hundert Jahren tranken die Menschen Wasser, um sich von innen zu reinigen. Dass Trinkkuren bei der Reinigung der Zellen beziehungsweise ihrer Zwischenräume eine wichtige Rolle spielen, ist also altbekannt – doch in der vergangenen Zeit geriet dieses Wissen etwas in Vergessenheit

Unser Tipp: Die 7-Tage Trinkkur:

  • Nach dem Aufstehen: Vor dem Frühstück ein großes Glas lauwarmes Wasser trinken. Das ist auf nüchternen Magen bekömmlicher.
  • Zum Frühstück: Drei bis vier Tassen entkoffeinierten grünen Tee oder einen milden, ungesüßten Kräutertee zu sich nehmen. Für Kaffeetrinker gilt: Eine große Tasse am Tag sollte genug sein.
  • Bis zum Mittag: Jede Stunde ein großes Glas Wasser (0,3 l) trinken.
  • Ab 14/15 Uhr: Weiterhin regelmäßig trinken. Die Wassermenge kann ab jetzt aber etwas reduziert werden.
  • Abends: Wie am Morgen vor dem Schlafengehen erneut ein Glas lauwarmes Wasser.
  • Gut zu wissen: Die Ernährung muss während der Trinkkur nicht umgestellt werden.

Als Abrundung für Ihr Fitness-Programm bieten wir Ihnen in unserer Apotheke Proteine, Nahrungsergänzungsprodukte, Massagegeräte, Sportsalben usw. Lassen Sie sich von unseren Fachkräften umfassend beraten.

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Sonnenschutz

Die Bräunung ist eine Schutzreaktion der Haut. Melanozyten sind Zellen, die das Hautpigment, das Melanin, produzieren. Dieses Pigment absorbiert Energie und verteilt sie in Form von Wärme. Es fängt die bei dieser Reaktion gebildeten freien Radikale ein. Somit ist die natürliche Pigmentierung ein Schutz gegen UV-Strahlen. Sie ist aber nicht bei jeder Haut gleich. Manche verbrennen ganz leicht und bräunen praktisch nie und bei anderen ist es genau umgekehrt. Die Dermatologen sprechen hier von Hauttypen, die sich von 1 (ganz helle Haut) bis 6 (dunkle Haut) erstrecken. Je niedriger der Hauttyp, desto mehr muss die Haut geschützt werden.

Um auf sichere Weise braun zu werden, braucht die Haut Zeit für die Entwicklung der Pigmentierung. Setzen Sie sich schrittweise der Sonne aus und vermeiden Sie die maximale Sonneneinstrahlung zwischen 12 und 16 Uhr. Stellen Sie einen äußeren Schutz insbesondere durch eine Hautschutzpflege mit einem erhöhten Schutzfaktor von 30 oder 50, je nach Hauttyp, sicher. Denken Sie grundsätzlich daran, dass der Sonnenschutz nicht darauf abzielt, dass Sie die Bräunungszeit verlängern können, sondern dass er vielmehr das Risiko der Sonnenaussetzung auf ein annehmbares Maß beschränkt. Die Wirksamkeit der Sonnencreme lässt nach. Denken Sie deshalb alle zwei Stunden und nach dem Schwimmen daran, die Sonnencreme erneut auf dem ganzen Körper aufzutragen.

Als körpereigener Schutz gegen das Eindringen von UV-Strahlen in tiefere Hautschichten dienen die natürliche Pigmentierung und die Hautbräunung.

Es gibt zwei Bräunungsarten, die unter UV-Einwirkung sofort entstehen:

Kurz anhaltende Bräunung (IPD/immediate pigment darkening)
Sie entsteht durch eine Neuverteilung von Melanin (körpereigenes Hautpigment), das sich bereits in der Haut befindet. Sie wird vor allem durch UV-A ausgelöst.

Verzögerte Bräunung (DT/delayed tanning)
Sie wird vor allem durch UV-B Strahlung induziert und beruht auf einer vermehrten Bildung von Melanin. Die verzögerte Hautbräunung erreicht ihr Maximum nach fünf bis sieben Tagen.

Die Zeit, nach der die ungeschützte Haut bei Sonnenbestrahlung mit einem Sonnenbrand reagiert, nennt man Eigenschutzzeit. Diese hängt vom Hauttyp (siehe Tabelle), der Vorbräunung und dem UV-Index ab.

Die 10 wichtigsten Sonnenregeln

  1. Nie ungeschützt in die pralle Sonne gehen. Besonders helle, empfindliche Haut, nicht vorgebräunte Haut oder Kinderhaut kann schon nach ein paar Minuten Schäden davontragen.
  2. Hut oder Kappe, Sonnenbrille, bedeckende Kleidung schützen. Alle unbedeckten Hautstellen mit einem Sonnenschutzmittel eincremen. Dabei Nacken, Ohren und Fußrücken nicht vergessen.
  3. Das passende Sonnenschutzmittel mit dem richtigen Lichtschutzfaktor auswählen. Unser Test „Welcher Sonnenschutz-Typ sind Sie“ hilft Ihnen in Kürze dabei.
  4. Ausreichend Sonnenschutzmittel verwenden. Bei zu sparsamem Gebrauch verringert sich die Schutzwirkung! Tragen Sie das Sonnenschutzmittel auf, bevor Sie in die Sonne gehen.
  5. Am Wasser und beim Sport (Schwitzen!) sollte wasserfester oder extra wasserfester Sonnenschutz verwendet werden. Nach dem Schwimmen trotzdem unbedingt nachcremen.
  6. UV-Schutzkleidung bietet einen zusätzlichen Schutz vor schädigenden Strahlen, z.B. am Strand, im Wasser oder in den Bergen.
  7. Bei längerem Aufenthalt in der Sonne zwischendurch nachcremen, besonders die sogenannten „Sonnenterrassen“: Schultern, Nase, Ohren und Fußrücken.
  8. Zwischen 11 und 15 Uhr möglichst im Schatten aufhalten, weil dann die Strahlungsintensität am größten ist. Bitte beachten: der Schatten unter Baumkronen ist oft nicht ausreichend, auch hier Sonnenschutzmittel benutzen.
  9. Nicht nur am Strand oder im Schwimmbad scheint die Sonne. Auch im Alltag an Sonnenschutz denken, zum Beispiel beim Arbeiten oder bei Freizeitaktivitäten im Freien.
  10. Einige Medikamente verstärken die Wirkung der Sonnenstrahlung. Fragen Sie in Ihrer Apotheke nach eventuellen photosensibilisierenden Effekten der von Ihnen verwendeten Arzneimittel.

Wir führen ein breites Sortiment an Sonnenschutzmitteln und therapieunterstützenden Nahrungsergänzungsmitteln.

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